Geringerer Verkabelungsaufwand und damit geringere Störanfälligkeit haben dafür gesorgt, dass sich in der Prozessautomatisierung mittlerweile dezentrale Peripherie durchgesetzt hat. Ein- und Ausgabemodule (Remote I/O-Stationen) befinden sich in der Nähe zugehöriger Sensoren und Aktoren. Diese werden nun nicht mehr einzeln mit dem Controller verbunden, sondern über die dezentrale Prozessperipherie. Die Verbindung zwischen dezentralen Ein- und Ausgabemodulen (Slaves) und zentralen Controllern (Master) erfolgt über etablierte Bussysteme wie z.B. PROFIBUS oder PROFINET.

SIMATIC PCS 7 bietet vielfältige Möglichkeiten für die Anbindung von Peripheriegeräten sowie zur Erfassung und Ausgabe von Prozesssignalen über Sensoren und Aktoren:

  • Zentral im Automatisierungssystem betriebene analoge und digitale I/O-Baugruppen der SIMATIC S7-400

  • Via PROFIBUS DP an das Automatisierungssystem (AS) angeschlossene Remote I/O-Stationen ET 200 mit einem umfangreichen Spektrum kostengünstiger Signal- und Funktionsbaugruppen/-module

  • Direkte AS-Anbindung von Bedienterminals und intelligenten, dezentralen Feld-/Prozessgeräten (inkl. Sensoren/Aktoren) via PROFIBUS, auch redundant oder in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 0, 1, 2 oder 20, 21, 22.