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Large Hadron Collider am CERN sammelt wieder Daten

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt ist nach einer umfassenden Modernisierungsphase in der Schweiz wieder in Gang gesetzt worden.
Im größten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider (LHC), prallen seit Mittwoch 03.06.2015, 10.40 Uhr wieder die Partikel aufeinander. Seit seinem Neustart vor zwei Monaten wurden die Strahlen stufenweise intensiviert und beschleunigt.

Am vergangenen Mittwoch, 03.06.2015, startete CERN‘s Large Hadron Collider (LHC) zum ersten Mal nach 27 Monaten mit der Bereitstellung von physikalischen Daten. Nach einer fast zweijährigen Abschaltung und mehreren Monaten Wiederinbetriebnahme stoßen im LHC derzeit Teilchen mit einer Kollisionsenergie von 13 Teraelektronenvolt (TeV) zusammen. Das ist fast doppelt so viel wie bisher.
Dies setzt ein Zeichen für den Beginn der Saison 2 am LHC und ebnet den Weg für neue Entdeckungen. Der LHC wird nun für die nächsten drei Jahre rund um die Uhr laufen.

Über das europäische Kernforschungsinstitut CERN
CERN ist das weltweit größte Teilchen-Physik-Forschungszentrum in der Nähe von Meyrin im Kanton Genf, in der Schweiz. Physiker bauten gemeinsam mit der internationalen Industrie die größte Maschine der Welt, den Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider). Für die Steuerung, Überwachung und Dokumentation aller technischen Prozesse der am Teilchenbeschleuniger ablaufenden Experimente und bei CERN wird das SCADA-System SIMATIC WinCC Open Architecture eingesetzt. Höchste Stabilität, umfassende und weitreichende Konnektivität sowie Systemoffenheit, Widerstandsfähigkeit gegen äußere Störeinwirkungen und die Fähigkeit auch besonders hohe Datenaufkommen („Overload“-Situationen) sicher zu bewältigen, zählen zu den Eigenschaften, die maßgeblich für die Entscheidung zugunsten von SIMATIC WinCC Open Architecture waren.

CERN Control Center

WinCC OA Screenshot ATLAS Experiment