Master

Beschreibung

Die Dezentrale Peripherie SIMATIC ET 200 und der Controller S7-1200 integrieren mit IO Link Mastermodulen die schnelle sowie einfache IO-Link-Kommunikation mit Sensoren und Aktoren in die etablierten Feldbussysteme PROFIBUS und PROFINET und damit in Totally Integrated Automation.

SIMATIC ET 200SP, ET 200AL und S7-1200  IO-Link Master basieren auf der aktuellen IO-Link Spezifikation V1.1. Ein daraus resultierender Vorteil, ist die konsistente Speicherung der IO-Link Device Parameter im Master. So werden bei einem Device-Wechsel die aktuellen Parameter automatisch auf das ausgetauschte IO-Link Device übertragen – ohne applikativen Zusatzaufwand durch den Anwender. Als Besonderheit des SIMATIC ET 200SP und S7-1200 IO-Link Mastermoduls werden aber nicht nur die Deviceparameter automatisch gesichert, sondern auch die Masterparameter. Damit ist ein Modultausch, gleich ob Master oder Device, ohne PG und ohne applikative Rücksicherung der Daten möglich.

Produktspezifische IO-Link Vorteile

  • Nahtlose Integration von IO-Link zertifizierter IO-Link-Sensorik und -Aktorik in TIA

  • Einheitliches Engineering vom Master zum Device – alle Daten in einem S7-Projekt

  • PtP-Kommunikation mit IO-Link zertifizierten Devices von Siemens und aus dem Feld

  • Transparente zentrale Diagnostik aller IO-Link Devices

  • Master verfügbar in zweierlei Schutzarten (IP20/IP65)

  • Transparente Darstellung aller Feldgeräte-Parameter

  • Dynamische Änderung der Parameter direkt durch die Steuerung

  • Einfache Funktionsabbildung in STEP 7 durch frei verfügbaren Funktionsbaustein

  • Firmwareupgradefähigkeit direkt über den Feldbus

Die Projektierung der IO-Link Kanäle erfolgt über das Port Configurator Tool "S7-PCT", welches integriert in das STEP7 Engineering oder auch "stand alone" verfügbar ist.

Anwendungsbereiche

Anbindung von IO-Link zertifizierten Sensoren und Aktoren in allen Bereichen der Produktionsautomatisierung

SIMATIC ET 200SP

  • Einfach breites (15mm) ET 200SP Elektronikmodul

  • max. Leitungslänge zum IO-Link Device: 20m

  • 4 IO-Link Ports pro Modul

  • max. 32Byte Eingangs- und 32Byte Ausgangsdaten pro Modul,
    individuell einstellbar über S7-PCT

  • unterstützt Firmwareupdate

  • unterstützt I&M-Daten

  • unterstützte Übertragungsraten: COM1, COM2 und COM3

  • Betriebsarten je Kanal: IO-Link, SIO oder deaktiviert; einstellbar über S7-PCT

  • Unterstützt Device und Mastertausche ohne zusätzlichen Programmieraufwand
    (mit Hilfe E-Kodierung)


SIMATIC ET 200S

Die dezentrale Peripherie ET 200S (IP20, Schaltschrankeinbau) bietet die Aufnahme von bis zu 64 IO-Link-Mastern, den seriellen Interfacemodulen 4SI IO-Link.

  • 1-fach breites (15mm) ET 200S Elektronikmodul

  • max. Leitungslänge zum IO-Link Device: 20m

  • 4 IO-Link Ports pro Modul

  • max. 32Byte Eingangs- und 32Byte Ausgangsdaten pro Modul,
    individuell einstellbar über S7-PCT

  • unterstützt Firmwareupdate

  • unterstützt I&M-Daten

  • unterstützte Übertragungsraten: COM1 und COM2

  • Betriebsarten je Kanal: IO-Link, SIO oder deaktiviert; einstellbar über S7-PCT


SIMATIC ET 200AL

Das Kommunikationsmodul CM IO-Link ermöglicht den Datenaustausch mit bis zu 4 IO Link Devices.
Die 30 mm breiten Peripheriemodule eignen sich besonders für den Einsatz auf engstem Raum, verfügen über einstellbare Parameter und Diagnosefunktionen und können so flexibel an die jeweiligen Prozessanforderungen angepasst werden.

  • Anzahl Ports: 4

  • IO-Link Protokoll: V1.1

  • COM Mode: COM1 bis COM3

  • Porttyp: Typ B; kurzschlussfeste Versorgung von Aktoren

  • Parameterserver: 2kByte je Port

  • Kanalweise Diagnose/Alarme

  • Sonstiges
    - I&M.Daten


SIMATIC ET 200pro

SIMATIC ET200pro unterstützt die IO-Link Kommunikation mit 4-Port Elektronikmodul und dem passenden Anschlussmodul

Elektronikmodul 4 IO-LINK HF

  • 4 IO-Link Ports nach IO Link Spezifikation V1.1 Port Class B

Anschlussmodul CM IO-LINK 4 X M12 P

Der Anschluss der Aktoren und Sensoren erfolgt über handelsübliche
3- bzw. 5-polige M12-Stecker an das CM IO-LINK 4 X M12 P.
Es sind IO-Link Devices mit Port A als auch Port B anschließbar.

  • Anzahl Ports: 4

  • IO-Link Protokoll: V1.1

  • COM Mode: COM1 bis COM3

  • Porttyp: Typ B; kurzschlussfeste Versorgung von Aktoren

  • Parameterserver: 2kByte je Port

  • Kanalweise Diagnose/Alarme


SIMATIC ET 200eco PN

Im Portfolio der in hoher Schutzart (IP65/67) ausgeführten robusten Blockperipherie ET  200eco PN stehen zwei  IO-Link Mastermodule zur Verfügung.

IO-Link Master 4IO-L-8D-4DO, 8xM12

  • kurzes und breites Gehäuse der ET200eco PN

  • 4 IO-Link Kanäle für Anschluss je eines IO-Link Devices

  • 8 Digitaleingänge DC24V

  • 4 Digitalausgänge DC24V/1,3A

  • max. Leitungslänge zum IO-Link Device: 20m

  • Betriebsarten der IO-Link Kanäle: IO-Link, DI, DO, deaktiviert

  • unterstützte Übertragungsraten: 4,8kBaud, 38kBaud

IO-Link Master, 4IO-L, 4xM12
Für PROFINET steht in hoher Schutzart (IP65/67) ein neues ET  200eco PN IO-Link Mastermodul mit IO-Link Spezifikation V1.1 zur Verfügung. Mit dem Mastermodul ist eine Projektierung ohne S7-PCT möglich, eine Autostart-Funktion ist integriert

  • Langes und schmales Gehäuse der ET200eco PN

  • 4 IO-Link Kanäle für Anschluss je eines IO-Link Devices.

  • 4 Digitalausgänge DC24V/1,3A

  • max. Leitungslänge zum IO-Link Device: 20m

  • Betriebsarten der IO-Link Kanäle: IO-Link, DI, DO, deaktiviertt

  • unterstützte Übertragungsraten: 4,8 kBaud (COM1); 38,4 kBaud (COM2), 230 kBaud (COM3)


SIMATIC S7-1200

Für den direkten Anschluß von IO-Link Devices an einen zentralen Aufbau bietet das Steuerungssystem S7-1200 ein IO-Link Mastermodul.

  • 4 IO-Link Ports pro Modul

  • max. Leitungslänge zum IO-Link Device: 20m

  • max. 32Byte Eingangs- und 32Byte Ausgangsdaten pro Modul,
    individuell einstellbar über S7-PCT

  • unterstützt Firmwareupdate

  • unterstützt I&M-Daten

  • unterstützte Übertragungsraten: COM1, COM2 und COM3

  • Betriebsarten je Kanal: IO-Link, SIO oder deaktiviert; einstellbar über S7-PCT

  • Unterstützt Device und Mastertausche ohne zusätzlichen Programmieraufwand
    (mit Hilfe E-Kodierung)