IP/Ethernet und SDH Lösungen

Migration von Smart Grid Fiber Optic SDH Kommunikationslösungen hin zu Carrier und Utility grade Packet Transport Networks.

Beschreibung

Synchronous digital hierarchy (SDH) / IP/Ethernet Lösungen

Typisches Hochspannungs- NG SDH Kommunikationsnetz

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    Heute – Synchronous Digital Hierarchy (SDH) plus PDH Access Multiplexer Solutions

    Für die Kommunikationsanforderungen in Hochspannungsnetzen werden heute hauptsächlich SDH Lösungen in Verbindung mit PDH Access Multiplexern eingesetzt. Siemens bietet in diesem Segment die neueste SDH Technologie, sogenannte NG (Next Generation) SDH Systeme oder Multi Service Provisioning Platforms (MSPP) an.
    Aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit, Qualität des Übertragungsverfahrens, des komfortablen Netzwerkmanagements und der implementierten Überwachungsfunktionen sind NG-SDH Systeme nach wie vor sehr gut für die Kommunikationsanforderungen von Energieübertragungsunternehmen geeignet. Die Ethernet over SDH (EoSDH) Funktionalität bietet hierbei die Möglichkeit, auch paketbasierten Datenverkehr mit hoher Zuverlässigkeit und geringer Latenz über das SDH Backbonenetz zu übertragen. Aktuelle NG-SDH Systeme sind hoch integriert und stellen alle von Energie-übertragungsunternehmen benötigten
    Leistungsmerkmale in einem Gerät bereit.

    Auf der Endgeräteseite muss in den heutigen Substations, nach wie vor eine Vielzahl von Systemen (RTUs, Telefone, etc.) über konventionelle Schnittstellen (FXS, FXO, E&M, V.24, X.21,etc.) in das Kommunikations-netz eingebunden werden. Zu diesem Zweck werden sogenannte PDH Access Multiplexer eingesetzt, die diese Schnittstellen bereitstellen, die Signale der angeschalteten Geräte bündeln und an die NG-SDH Systeme weiterleiten. Fig. 1 zeigt ein typisches NG-SDH Netz mit angeschaltetem PDH Access Multiplexer.



    Migration zu hochverfügbaren (Carrier und Utility Grade) MPLS-TP (Multi Protocol Label Switching – Transport Profile) Kommunikationsnetzen

    Die SDH Technologie in Verbindung mit PDH Access Multiplexern hat sich über viele Jahre als optimale Lösung für die vielfältigen Kommunikationsanforderungen der Übertragungsnetzbetreiber erwiesen.
    Inzwischen werden die Netzverantwortlichen mit zahlreichen neuen Herausforderungen konfrontiert, die die Grenzen der SDH/PDH Access Multiplexer Technologie aufzeigen.
    Im Zentrum steht die Forderung nach weiteren Kosteneinsparungen, vor allem, im Bereich der laufenden Betriebskosten (OPEX). Parallel nimmt der Anteil Paketbasierter Daten (Ethernet und IP) in den Wide Area Networks (WAN) durch die zunehmende Anschaltung von Ethernet und IP basierten Systemen (neue RTUs, IEC61850 Schutzgeräte, Sensoren, IP Telefonie Systeme, IP basierte CCTV Überwachungskameras etc.) massiv zu. Um dem allgemeinen Trend der Telekommunikation Industrie und den Roadmaps der Netzwerkhersteller Rechnung zu tragen, müssen die bestehenden traditionellen Kommunikationsnetze in hochverfügbare paketbasierte Hybrid Systeme mit niedriger Latenzzeit migriert werden.



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