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7XV5662-0AA00 / 7XV5662-0AA01

Kommunikationskonverter für X.21 / RS422 und G.703.1

Beschreibung

7XV5662-0AA00 / 7XV5662-0AA01

Vorderansicht

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    Der Kommunikationskonverter zur Ankopplung an ein Kommunikationsnetz ist ein mit dem Schutzgerät über Lichtwellenleiter verbundenes Peripheriegerät, das den seriellen Datenaustausch zwischen zwei Schutzgeräten ermöglicht. Dieser erfolgt über ein digitales Kommunikationsnetz. Die elektrischen Schnittstellen für den Zugang vom Kommunikationskonverter zum Kommunikationsgerät sind wahlweise X.21 (64 kBit/s, 128 kBit/s, 256 kBit/soder 512 kBit/s) oder G.703.1 (64 kBit/s). Die Daten werden an der Gegenstelle durch einen zweiten Kommunikationskonverter so umgewandelt, dass sie vom zweiten Gerät gelesen werden können. Mit Hilfe der Kommunikationskonverter können zwei Schutzgeräte synchron miteinander kommunizieren und dabei eine große Datenmenge über weite Entfernungen austauschen.Typische Anwendungen sind die seriellen Wirkschnittstellen des Differentialschutzes und des Distanzschutzes bei den SIPROTEC4 Geräten 7SD52/53, 7SD61, 7SA52, 7SA6, und alle SIPROTEC 5 Geräte wie z.B. 7SD8, 7SA8 und 7SL8, bei denen 7XV5662-0AA00 eingesetzt werden muss.



    Sollen asynchrone serielle Daten des Differentialschutzes 7SD51 oder des Binärsignalübertragers 7XV5653/7XV5673 übertragen werden, so ist das Gerät 7XV5662-0AA00 einzusetzen (asynchron von 300 Bit/s bis 115,2 kBit/s abhängig von der Bd-Rate der X.21oder G.703.1-Schnittstelle). Der Anschluss an das Schutzgerät erfolgt störsicher über ein Multimode-LWL-Kabel, das auf der Seite des Kommunikationskonverters mit ST-Steckern konfektioniert ist. Die maximale optische Übertragungsentfernung beträgt 1,5 km. Die Montage bzw. die Installation des 7XV5662-0AA00 sollte in der Nähe des Kommunikationsgerätes bzw. DÜE (Datenübertragungseinrichtung) im gleichen Schrank oder zumindest im gleichen Raum erfolgen. Die elektrisch überbrückbare Entfernung sollte so kurz wie möglich gehalten werden, wenige Meter sind vorteilhaft.

    Der Datentransfer zwischen den Schutzgeräten stellt eine Punkt zu-Punkt-Verbindung dar, die bittransparent ist. Der Datenaustausch muss über reservierte Kommunikationskanäle im gleichen Kommunikationssystem laufen.



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