SIPROTEC 7UT63

Differentialschutz für Transformatoren

Beschreibung

SIPROTEC 7UT63 - Differentialschutz für Transformatoren

Perspektivische Ansicht

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    Die Differentialschutzgeräte SIPROTEC 7UT63 und 7UT635 bieten einen selektiven und schnellen Kurzschlussschutz für Transformatoren aller Spannungsebenen, für rotierende Maschinen wie Motoren und Generatoren sowie für kurze Leitungen und Sammelschienen.

    Die Schutzgeräte können für Einphasen- und Dreiphasentransformatoren eingesetzt werden. Die spezifische Anwendung lässt sich per Parametrierung wählen. Dadurch kann eine optimale Anpassung an das zu schützende Objekt erreicht werden. Zusätzlich zum Differentialschutz steht ein Reserve-Überstromzeitschutz für eine Wicklung / einen Sternpunkt zur Verfügung. Optional können ein Niedrig- oder Hochimpedanz-Erdfehlerdifferentialschutz, ein Schieflastschutz und ein Schalterversagerschutz zum Einsatz kommen. Bei der Ausführung 7UT633 stehen vier Spannungseingänge zur Verfügung. Dadurch kann auf einen Überspannungs-/Unterspannungsschutz, einen Frequenzschutz, Vorwärts- / Rückleistungsschutz, Übererregungsschutz und einen Fuse Failure Monitor zugegriffen werden. Mithilfe externer Thermoboxen können im Gerät Temperaturen gemessen und überwacht werden. Damit wird die vollständige thermische Überwachung eines Transformators ermöglicht, z. B. die Heißpunktberechnung der Öltemperatur. 7UT63x decken alle Anwendungen ohne externe Relais durch optionalen Funktionsmix ab, der Überstromzeitschutz ist zum Beispiel für jede Wicklung oder Messstelle eines Transformators verfügbar.



    Andere Funktionen sind zweifach verfügbar: Erdfehlerdifferentialschutz, Leistungsschalter-Versagerschutz und Überlastschutz. Zudem können flexibel bis zu zwölf Schutzfunktionen frei projektiert werden. Der Anwender bestimmt selbst, welche Messgrößen (z.B. Spannungen, Ströme, Leistungen und Frequenzen) er wie verarbeiten möchte. Die Schutzgeräte verfügen über einfach zu handhabende Steuerungs- und Automatisierungsfunktionen. Dank der integrierten Automatisierungsebene (CFC) kann der Anwender eigene Funktionen realisieren, wie z.B. automatische Verriegelungen von Schalteinrichtungen. Die Erzeugung anwenderdefinierter Meldungen ist ebenfalls möglich. Flexible Kommunikationsschnittstellen bieten eine Anbindung an moderne Kommunikationsstrukturen.



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