SIPROTEC 7UT613

Differentialschutz für Transformatoren, rotierende Maschinen wie Motoren und Generatoren sowie für kurze Leitungen und Sammelschienen

Beschreibung

7UT613 - Differentialschutz für Transformatoren

Perspektivische Ansicht

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    Der Differentialschutz SIPROTEC 7UT613 ist ein selektiver und schneller Kurzschlussschutz für Transformatoren aller Spannungsebenen, für rotierende Maschinen wie Motoren und Generatoren sowie für kurze Leitungen und Sammelschienen.

    Das Schutzgerät kann für Einphasen- und Dreiphasentransformatoren eingesetzt werden. Die spezifische Anwendung lässt sich per Parametrierung wählen. Dadurch kann eine optimale Anpassung an das zu schützende Objekt erreicht werden. Zusätzlich zum Differentialschutz steht ein Reserve-Überstromzeitschutz für eine Wicklung / einen Sternpunkt zur Verfügung. Optional können ein Niedrig- oder Hochimpedanz-Erdfehlerdifferentialschutz, ein Schieflastschutz und ein Schalterversagerschutz zum Einsatz kommen. Der 7UT613 verfügt über vier Spannungseingänge. Dadurch kann auf einen Überspannungs-/Unterspannungsschutz, einen Frequenzschutz, Vorwärts- / Rückleistungsschutz, Übererregungsschutz und einen Fuse Failure Monitor zugegriffen werden. Mithilfe externer Thermoboxen können im Gerät Temperaturen gemessen und überwacht werden. Damit wird die vollständige thermische Überwachung eines Transformators ermöglicht, z. B. die Heißpunktberechnung der Öltemperatur. Der 7UT613 deckt alle Anwendungen ohne externe Relais durch optionalen Funktionsmix ab, der Überstromzeitschutz ist zum Beispiel für jede Wicklung oder Messstelle eines Transformators verfügbar.



    Andere Funktionen sind zweifach verfügbar: Erdfehlerdifferentialschutz, Leistungsschalter-Versagerschutz und Überlastschutz. Zudem können flexibel bis zu zwölf Schutzfunktionen frei projektiert werden. Der Anwender bestimmt selbst, welche Messgrößen (z.B. Spannungen, Ströme, Leistungen und Frequenzen) er wie verarbeiten möchte. Die Schutzgeräte verfügen über einfach zu handhabende Steuerungs- und Automatisierungsfunktionen. Dank der integrierten Automatisierungsebene (CFC) kann der Anwender eigene Funktionen realisieren, wie z.B. automatische Verriegelungen von Schalteinrichtungen. Die Erzeugung anwenderdefinierter Meldungen ist ebenfalls möglich. Flexible Kommunikationsschnittstellen bieten eine Anbindung an moderne Kommunikationsstrukturen.



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