SIPROTEC 7VE6x

Multifunktionale Parallelschaltgeräte

Beschreibung

SIPROTEC 7VE6 - Multifunktionale Parallelschaltgeräte

Perspektivische Ansicht

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    Die Parallelschaltgeräte 7VE61 und 7VE63 der Gerätefamilie SIPROTEC 4 sind multifunktionale Kompaktgeräte, die zum Parallelschalten von Netzen und Generatoren eingesetzt werden.

    Aufgrund der 1½-kanaligen bzw. 2-kanaligen Messtechnik und der Hardwareausführung wird eine hohe Sicherheit beim Parallelschalten erreicht. Unterstützend wirken zahlreiche Überwachungsfunktionen. Die Geräte erkennen die Betriebsbedingungen automatisch und reagieren darauf einstellungsabhängig. In der Betriebsart „Schalten synchroner Netze“ wird die Frequenzdifferenz mit hoher Genauigkeit gemessen. Ist die Frequenzdifferenz für eine längere Zeit nahezu Null, so handelt es sich um synchrone Netze, für die ein größerer Einschaltwinkel zugelassen werden kann.

    Liegen asynchrone Bedingungen wie beim Synchronisieren von Generatoren vor, so wird die Drehzahl automatisch an die Netzfrequenz und die Generatorspannung an die Netzspannung herangeführt und unter Berücksichtigung der Leistungsschalter-einschaltzeit im Synchronpunkt zugeschaltet.



    Das Parallelschaltgerät 7VE61 ist als 1½-kanaliges Gerät (Parallelschaltfunktion + Synchrocheck) ausgeführt und für den Einsatz bei kleinen bis mittleren Generatoren sowie in Netzen vorgesehen. Es ist sicherer als 1-kanalige Parallelschaltgeräte und kann auch für Synchrocheckanwendungen eingesetzt werden. Dazu können mit dem Gerät drei Synchronisierstellen parallel bedient werden.

    Für größere Generatoren und Netze mit hohen Sicherheitsanforderungen wird das 2-kanalige Gerät 7VE63 empfohlen. Hier entscheiden zwei voneinander unabhängige Messverfahren über die Zuschaltbedingungen.

    Zusätzlich verfügt das Gerät über die volle Steuerfunktionalität der SIPROTEC 4 Familie. Spannungs- und Frequenzfunktionen (U>, U<, f>, f< df/dt) einschließlich Vektorsprung (Δφ) sind in den Geräten optional für Schutz- und Netzentkupplungsaufgaben verfügbar.

    Dank der integrierten anwenderprogrammierbaren Logikfunktionen CFC (Continuous Function Chart) kann der Anwender flexibel und komfortabel auf die jeweiligen Anlagenbedingungen und wechselnden Anforderungen eingehen.

    Über flexible Kommunikationsschnittstellen ist eine Einbindung in moderne Kommunikationsstrukturen mit Leittechnik möglich.



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