S7- Technology

Optionspaket zur Programmierung von Technologie Controllern

Beschreibung

PLC open konforme Technologiefunktionen

Zur Parametrierung und Programmierung der Technologie wird das Optionspaket S7-Technology benötigt, das auf STEP 7 aufsetzt:

  • S7-Technology enthält eine Bibliothek mit PLC open-konformen Funktionsbausteinen zur Programmierung und Projektierung der Motion Control-Aufgaben sowie die Softwarekomponenten zur Antriebsanbindung und -inbetriebnahme.

  • Es dient zur Parametrierung der Technologieobjekte, z.B. Achse, Bahnobjekt, Kurvenscheibe, Nocke, Messtaster. Eine spezielle Motion Control-Sprache ist dazu nicht erforderlich.

  • Es bietet additiv zu den SIMATIC-Diagnosefunktionen eine Steuertafel und ein Echtzeit-Trace. Damit lassen sich die für Inbetriebnahme und Optimierung nötigen Zeiten verkürzen.

  • S7-Technology legt die anwenderrelevanten Daten der Technologieobjekte in Datenbausteinen ab. Diese können im S7-Anwenderprogramm abgefragt werden.

  • S7-Technology arbeitet mit den STEP 7-Sprachen KOP, FUP, AWL sowie allen Engineering Tools, z. B. S7-SCL oder S7-GRAPH.

  • S7-Technology unterstützt lage- und druckgeregelte Hydraulikachsen.



Anwendungsbereich

Der Anwendungsbereich der Technologiecontroller ergibt sich aus der Kombination der verfügbaren Technologieobjekte:

  • Drehzahlachse
    fürAchsen, bei denen die Drehzahl vorgegeben, geregelt und überwacht werden soll, die Position aber ohne Bedeutung ist.

  • Positionierachse
    für Achsen, die auf eine vorgegebene Position verfahren werden soll und diese Position geregelt und überwacht werden soll

  • Gleichlaufachse
    für Achsen, deren Bewegung und Position als Werte einer Leitachse verwendet werden soll. Eine Gleichlaufachse folgt als Folgeachse einer Leitachse

  • Kurvenscheibe
    Eine Kurvenscheibe beschreibt die Abhängigkeit der Position einer Folgeachse von der Position einer Leitachse.Mit einer Kurvenscheibe läßt sich auch eine Ventilkennlinie für eine hydraulische Achse vorgeben.

  • Nocken
    zur Erzeugung von Schaltsignalen in Abhängigkeit von einer Achsposition. Die Schaltsignale lassen sich im Anwenderprogramm auswerten oder auf digitale Ausgänge schalten

  • Nockenspur
    wenn  mehrere Nocken gleichen Typs an einer Achse oder einem Externen Geber eingestezt werden. In einer Nockenspurkönnen bis zu 32 Einzelnocken definiert werden.

  • Messtaster
    wenn Ist-Positionen schnell und genau erfasst werden sollen

  • Externer Geber
    wenn die Position bzw. der Winkel einer mechanischen Komponente der Technologie-CPU als Leitwert übergeben werden soll.