OXYMAT 64

Beschreibung

Mit dem OXYMAT 64 lassen sich Sauerstoffkonzentrationen in kleinsten Spuren, bis hinunter zu einem kleinsten Messbereich von 0...10 ppm messen. Dies ist von besonderem Interesse in Anlagen zur Luftzerlegung, bei der technischen Gasherstellung und beim Schweißen von hochlegierten Stählen, Titan u.a. unter Schutzatmosphäre. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bieten sich in Härtereien, in der chemischen Industrie und in der Lebensmittelindustrie.

Der OXYMAT 64 arbeitet mit ZrO2-Sensoren. Dabei wird ein auf 650°C beheizter, rohrförmiger Sensor vom Messgas mit konstantem Durchfluss durchströmt. Die Außenseite des Sensors ist der Umgebungsluft ausgesetzt und wirkt als Referenzelektrode.

Durch die Konzentrationsunterschiede auf beiden Seiten herrscht ein unterschiedlicher Partialdruck. Da ZrO2 bei 650°C elektrisch leitend ist entsteht eine Ionenwanderung in Richtung des niedrigeren Partialdrucks. Dadurch entsteht eine Potenzialdifferenz zwischen beiden Elektroden die ein Maß für die Sauerstoffkonzentration im Messgas ist.

Abhängig von der Applikation stehen ein katalytisch inaktiver ZrO2-Sensor und ein katalytisch aktiver ZrO2-Sensor zur Auswahl. Die beiden Sensoren unterscheiden sich im Elektrodenmaterial und reagieren unterschiedlich auf brennbare Begleitkomponenten.

Beide Varianten zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Linearität aus und bieten darüber hinaus alle Vorteile der Baureihe 6, wie z.B. das intuitive Bedienkonzept und die offene Schnittstellenarchitektur.

Detail

Max. Anzahl der Komponenten 

Komponenten 

Sauerstoff 

kleinster Messbereich 

0-10 vpm 

Gehäuse 

19“-Einschub 


Nutzen

  • Hohe Linearität

  • Kompakter Aufbau

  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232, PROFIBUS)

  • SIPROM GA-Netzwerk für Wartungs- und Serviceinformationen (Option)