Staub- und Opazitätsmessung

Entstaubungsanlagen gehören unter anderem in Zementwerken zur Standardausrüstung. Zur Einhaltung der gesetzlichen Staubgrenzwerte in Abgasen werden Elektrofilter oder Gewebefilter eingesetzt. Die hier vorgestellten optischen Staub- und Opazitätsmessgeräte sichern die Einhaltung der Grenzwerte und überwachen zusätzlich die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit von Filteranlagen.


Beschreibung

Das D-R 220 ist ein System zur In-situ-Überwachung von Staubemissionen in kleineren Anlagen und Prozess-Applikationen. Das System arbeitet im Zweistrahl-Wechsellichtverfahren nach dem Autokollimationsprinzip. Das System besteht aus einem Messkopf, einem Reflektor, einer Spülluft-Versorgungseinheit und einem Nullpunktreflektor.


Details

Messprinzip

Transmission

Messgrößen

Opazität, Extinktion

Typische Messbereiche für kontinuierliche Emissionsmessung (CEM)

0 ... 25/50/100 % OP
0 ... 0,2/0,4 ... 1,6 Ext.
0 ... 160 mg/m3 Staub
0 ... 4000 mg/m3 (bezogen auf einen Meter Messstrecke nach gravimetrischer Kalibrierung)


Nutzen

  • In-situ-Messung direkt im Rauchgasstrom

  • Digitale Arbeitsweise mit Mikroprozessor

  • Einstellbarer Grenzwert

  • Zwei Kontakt-Schaltausgänge

  • Umschaltbares Messwert-Integral 4/15/60 Sekunden

  • Interner Ereignisspeicher

  • PC-Schnittstelle für einfache Wartung

  • Messergebnisse als Opazität oder Extinktion

  • Wetterschutzhauben nicht erforderlich