Intelligentes Energiemanagement von Siemens: Im Dreischritt zu einer kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen

Ein zentraler Aspekt und die Basis für höhere Energieeffizienz ist das Erfassen und Aufzeichnen von Verbrauchsdaten, das Sichtbarmachen von Energieströmen und Medienflüssen im Unternehmen. Wer Energie einsparen will, muss zunächst Transparenz schaffen. Dabei sind alle Energieformen einzubeziehen (Strom, Gas, Dampf, Druckluft, Wärme, Kälte etc.). Erst wenn man weiß, wo wie viel von welcher Energie verbraucht wird, lassen sich Einsparpotenziale und der zu deren Nutzung erforderliche technische Aufwand abschätzen.

Skalierbare Lösungen für SIMATIC PCS 7 ermöglichen ein effizientes Energie-Management mit maximaler Flexibilität: Schon heute kommunizieren diverse Produkte von Siemens elektrische Größen wie Strom, Spannung und Leistungsfaktor, darunter Leistungsschalter (SENTRON), Frequenzumrichter (SINAMICS) und Motorstarter (ET 200S). Alle anderen (Energie-)Verbraucher lassen sich zum Beispiel über Multifunktionsmessgeräte der SENTRON PAC-Reihe an PCS 7 anbinden. Die Konfiguration der Datenanzeige erfolgt über Standard-PCS 7-Tools. So lässt sich bereits ein Basis Power Monitoring realisieren.

Ein vollständiges, durchgängiges Energiemanagement ist nur möglich, wenn die relevanten Informationen im Prozess automatisch erfasst und entsprechend aufbereitet zur Verfügung gestellt werden. Das Software Add-on SIMATIC powerrate für die Analyse und Evaluierung von Energieströmen unterstützt den Workflow und automatisiert die Berichterstattung. Für eine wirtschaftliche und optimierte Energiebetriebsführung mit verursachergerechter Energiekostenaufteilung und einer Überleitung ins Abrechnungssystem steht das Software-Paket b.data zu Verfügung, das die Transparenz bis in die Unternehmensleitebene fortführt.