Virtuelle Inbetriebnahme

Bis zu 30% schneller von der Idee zur realen Maschine.

Die gemeinsame Entwicklung von Mechanik, Elektrik und Automation als Gesamtsystem hilft dem Maschinenbau bei der Umsetzung individueller, flexibler Maschinenkonzepte in möglichst kurzer Zeit.

Als einer der wichtigsten Bausteine eines effizienten Engineering-Prozesses sorgt sie für eine wesentliche Reduzierung der kostenintensiven Inbetriebnahmezeit an der Maschine. Das wird erreicht mit Hilfe von effizienten Simulationswerkzeugen, die es ermöglichen in kurzer Zeit ein virtuelles Abbild der Maschine zu erstellen. Damit wird eine frühzeitige und flexible Durchführung von Inbetriebnahme-Tests in einer virtuellen Umgebung ermöglicht.

Darüber hinaus ermöglicht das virtuelle Inbetriebnahmesystem eine frühzeitige und disziplinübergreifende Verifikation von Entwicklungsständen, vor allem zwischen mechanischer Konstruktion und Automatisierung.

Virtuelle Inbetriebnahme bei KAPP NILES

Verkürzte Maschinenentwicklung mit Hard- und Software von Siemens


Aufbau der Lösung

Bei der virtuellen Inbetriebnahme kommuniziert eine reale Steuerung (SINUMERIK 840D sl) direkt mit einem realitätsnahen Maschinenmodell (Simulationstool SIMIT und dem Mechatronics Concept Designer) anstatt mit einer echten Maschine.
Hard- und Software ergänzen sich zu einer vollständigen Lösung.

Software

Hardware


Mechatronics Concept Designer (basierend auf der CAD/CAE/CAM-Software-Suite NX von Siemens PLM Software):
Schnelle und effiziente Konstruktion von Maschinenkomponenten in Verbindung mit einer realistischen Simulation der räumlichen Maschinenfunktionalität.

SIMIT Simulation Framework:
Simulation des Automatisierungsverhaltens und der Feldbusteilnehmer.

Simulation Unit
Kommunikationsschnittstelle zwischen der PC basierten Maschinensimulation und SINUMERIK 840D sl mittels PROFINET oder PROFIBUS

CNC-Steuerung SINUMERIK 840D sl
CNC-Steuerung der realen Maschine (für den virtuellen Inbetriebnahme-Arbeitsplatz im Büro: SINUMERIK 840D sl VC-Rack)


Vorteile

  • Durchgängigkeit im Engineering
    von der Idee (Konzept) bis zur Inbetriebnahme

  • Verkürzung der Inbetriebnahme (kapitalintensivste Phase)
    an der realen Maschine um bis zu 30%

  • Vermeidung von Schäden
    an der realen Maschine

  • Erste Validierung des Teileprogramms
    in einer virtuellen Umgebung

Referenzen

Virtuell und doch zum Anfassen

Modelle von Werkzeugmaschinen sind an und für sich nichts Neues. Nur krankten sie bisher daran, dass sie mehr schlecht als recht oder nur unvollständig die Realität abbildeten. Ein neues Konzept, das an den entscheidenden Stellen mit Original-Hardware arbeitet, erzeugt digitale Zwillinge.