Features & Technologie

SIMOCRANE Drive-Based Technology umfasst folgende Features:

  • Alle in der Praxis bewährten und für Mid Performance-Applikationen notwendigen Funktionen finden sich zur Parametrierung auf der neuen Plattform SINAMICS

  • Fertige Standardapplikationen für Hubwerk (Hoist) und Katzfahrwerk (Trolley) /Kranfahrwerk (Gantry) mit Ansteuerung über PROFIBUS DP oder über I/O-Signale(Ready-to-Run, nur Parametrierung über Skript)

  • Anpassungsmöglichkeit für kundenspezifische Anforderung Ready-to-Apply (Anpassung durch den Anwender)


Technologie

Kurzbeschreibung

Lastabhängige Feldschwächung
(LoadDependingFieldWeak)

Mit dem DCC-Baustein LoadDependingFielWeak wird abhängig von der Last ein Drehzahlzusatzsollwert errechnet. Diese Erhöhung der Drehzahl bei Teillasten über die Nenndrehzahl hinaus wird bei Hebezeugen benötigt, um die Umschlagsleistung zu erhöhen.

Vorendschalter (anwählbare Begrenzung)
(PreLimitSwitch)

Mit diesem DCC-Baustein kann bei Erreichen eines vordefinierten Vorendschalters die Geschwindigkeit des Antriebes gegrenzt werden.

Startimpuls
(StartPulse)

Mit diesem DCC-Baustein wird das "Lastsacken" beim Anfahren von Hubwerken mit hängender Last verhindert.

Stromverteilungsüberwachung
(CurrentDistribution)

Mit diesem DCC-Baustein wird der Stromsollwert oder -istwert von Master und Slave verglichen. Bei Überschreitung einer vorgegebenen Abweichung wird eine Meldung generiert.

Meisterschalter
(MasterSwitch)

Mit diesem DCC-Baustein kann der Antrieb über einen direkt angeschlossenen Meisterschalter zum manuellen Positionieren sehr feinfühlig gefahren werden.

Überwachung der Überdrehzahl
(OverSpeed)

Mit dem DCC-Baustein OverSpeed kann die Übedrehzahl überwacht werden oder es wird eine Soll-Ist-Wertabweichung erkannt (Keine Failsafe-Funktion).

Zeitoptimierte Positionierung für Einzelachse (Basic positioner)

Mit Hilfe des Funktionsmoduls "Einfache Positionierung" in SINAMICS kann der Antrieb mit der vorgegebenen maximalen Geschwindigkeit und Beschleunigung / Verzögerung die Zielposition zeitoptimiert und genau anfahren.

Master-Slave-Momentenregelung
(Master-Slave-Torque-control)

Der Master-Slave-Betrieb findet Anwendung, wenn zwei Motoren auf einer gemeinsamen Welle arbeiten. Der Master arbeitet drehzahlgeregelt oder lagegeregelt, der Slave arbeitet momentengeregelt. Der Slave bekommt vom Master das Drehmoment als Drehmomentsollwert vorgegeben. Die Vernetzung des Master-Slave-Antriebes muss applikativ durchgeführt werden.