Siemens erweitert neue Steuerung SIMATIC S7-1500 um PROFIBUS-Baugruppe

 

Das Kommunikationsmodul CM 1542-5 erweitert die Steuerung SIMATIC S7-1500 um einen PROFIBUS-Anschluss. Die Baugruppe ergänzt die Ausführungen der S7-1500 ohne integrierte Schnittstelle um eine 9-polige Sub-D-Buchse für die Kommunikation mit unterlagerten PROFIBUS-Geräten in Bandbreiten von 9,6 kBit/s bis 12 MBit/s. Über das Modul lassen sich zudem getrennte PROFIBUS-Stränge, also die Steuerung mehrerer Feldgeräte über mehrere PROFIBUS -Segmente, realisieren. Der CM 1542-5 übernimmt dabei sämtliche Kommunikationsaufgaben und entlastet auf diese Weise die CPU der Steuerung. Diagnoseinformationen können über das Frontdisplay der angeschlossenen SIMATIC S7-1500, mittels TIA Portal oder über den Webserver der Steuerung eingesehen werden.

Für die Synchronisierung der Uhrzeit innerhalb der Anlage kann das neue Kommunikationsmodul sowohl als Uhrzeit-Master wie auch als Uhrzeit-Slave eingesetzt werden. In der Funktion als Uhrzeit-Master gibt das Modul die von der Steuerung definierte Uhrzeit per PROFIBUS an die angeschlossene Peripherie weiter. Als Uhrzeit-Slave empfängt es Uhrzeittelegramme aus dem Netzwerk und gibt diese für die S7-1500-Station als geltende Uhrzeit weiter.

Neben der klassischen PROFIBUS-Kommunikation eignet sich CM 1542-5 auch für S7-Kommunikation. Auf diesem Wege kann zwischen der S7-1500-Steuerung und anderen Geräten beispielsweise der SIMATIC S7-300/400-Reihe eine Kommunikation aufgebaut werden.

Die neue Firmware V2.0 ermöglicht weitere Einsatzfälle durch die Open User Communication (SEND/RECEIVE) über FDL. Auf der Basis der Schicht 2 (FDL) von PROFIBUS bietet der CM 1542-5 eine einfache und optimierte Schnittstelle für die Prozess- oder Feldkommunikation. Mit Hilfe dieser Schnittstelle ist eine durchgängige und performante Kommunikation zwischen SIMATIC S5, SIMATIC S7 und PC möglich.

Im Unterschied zum CM 1542-5 (6GK7542-5DX00-0XE0), der 125 DP-Slaves unterstützt, sind mit dem CP 1542-5 32 DP-Slaves betreibbar.