Modems für Standleitungen und Wählnetze

Einsatz in Industrieumgebungen

Beschreibung

Für die drahtgebundene Signal- bzw. Datenübertragung zwischen einzelnen Prozessstationen und der Fernwirkzentrale kommen üblicherweise Modems zum Einsatz. Siemens bietet sowohl für Standleitungen als auch für Wählnetze ein entsprechendes Modem an:

  • Das Modem MD2 unterstützt die Verwendung von Kupfer-Standleitungen

  • Das MD3 ermöglicht den Anschluss an das analoge Telefonnetz oder an Standleitungen mit höheren Datenraten

  • Das MD720 ist ein GSM/GPRS-Mobilfunkmodem mit RS232-Schnittstelle und unterstützt Datenraten von bis zu 54 kbit/s (Downlink) und bis zu 27 kbit/s (Uplink)


Details

Die Modems sind optimal auf die Telecontrol Fernwirksysteme abgestimmt, können aber auch unabhängig davon als normale Standleitungs- oder Wählmodems eingesetzt werden.

Bei TeleControl Professional werden die Modems an die serielle Modemschnittstelle einer TIM-Baugruppe angeschlossen.

Das Standleitungsmodem MD2 gibt es auch als SIPLUS extreme Variante für extreme Anwendungen und Umgebungsbedingungen.

Vorteile

Standleitungs- oder Wählmodems:

  • Potentialtrennung zwischen Versorgungsspannung und serieller Schnittstelle

  • Integrierte Repeaterfunktion zur Reichweitenvervielfachung

  • Anschluss an Funkgeräte mit Modemeingang möglich


GSM/GPRS-Mobilfunkmodem:

  • Versenden von SMS

  • International einsetzbar durch Quadband-Technologie
    (Länderspezifische Zulassung beachten!)

  • Kosteneinsparung durch Fernwartung und Fernprogrammierung

  • Niedrige Betriebskosten bei ständiger drahtloser Online-Anbindung (bei GPRS-Betrieb)

  • Gesicherte Verbindung über öffentliche Netze durch verschlüsselte Datenübertragung sowie zusätzliche Maßnahmen des GPRS-Providers (bei GPRS-Betrieb)