WinCC/PerformanceMonitor

 Analyse und Optimierung der Produktion auf Basis individueller Kennzahlen

Beschreibung

SIMATIC WinCC/PerformanceMonitor

Mit dem WinCC/PerformanceMonitor können anlagenspezifische Kennzahlen für einzelne Aggregate, Maschinen oder ganze Produktionslinien in maschinen- oder linienorientierten Fertigungsanlagen berechnet und analysiert werden.

  • OEE (Overall Equipment Efficiency) Gesamteffektivität,

  • MTBF (Mean Time Between Failures) Störungshäufigkeit

  • MRT (Mean Repair Time) Instandsetzungszeit

  • und andere Key Performance Indicators (KPI).

Dabei können die Produktionseinrichtungen (Equipment) anlagenspezifisch individuell definiert werden.

Die Option WinCC/DowntimeMonitor, die einen vergleichbaren Anwendungsbereich aufwies wird für WinCC V 7.2 und folgende nicht mehr freigegegeben.

Anwendungsbereich

 
Management und Qualitätssicherung

  • Volle Transparenz über den Maschinenpark als Basis zur Optimierung der Anlagenproduktivität

  • Erfassung von Ausfallzeiten, Lokalisierung von Ursachen und Gründen für Ausfallzeiten und Überwachung der Equipment-Effizienz

  • Basis zur Entscheidungsfindung auf Grundlage von Leistungsindikatoren

  • Weltweit verfügbare Reports des InformationServers, zielgruppenorientiert für jeden  Anwender

  • Erkennen von Produktionszusammenhängen durch Kombination der Kennzahlen mit Begleitwerten, wie beispielsweise verwendetes Material

 
Wartung und Instandhaltung

  • Kurze Einarbeitungszeit und geringer Konfigurationsaufwand durch die Integration in das SCADA System

  • Standardisieren von Neuanlagen durch Definition von steuerungsbasierten Statusinformationen

  • Individuelle Analyse anlagenspezifische Kennzahlen direkt am Arbeitsplatz über Intra- oder Internet

  • Hinzufügen zusätzlicher Anlagenkennzahlen aus vorhanden Prozessdaten im laufenden Betrieb

  • Schwachstellenanalyse in Produktionsabläufen und Erfassung von unerwünschtem Prozessverhalten

  • Ursachenanalyse durch Untersuchung der Berechnungsgrundlagen „Drilldown auf Operanden“

  • Identifizierung von Ereignissen, die kostenintensive Ausfälle nach sich ziehen

 
Linienmanagement und Anlagenbediener

  • Anzeige und Analyse von Kennzahlen als Tabelle, Performance oder Ganttdiagramm, auch im WinCC/WebNavigator

  • Nachträgliche Korrekturen der archivierten Eingangswerte

  • Kontinuierliche Information am Operator Interface durch Integration in die WinCC Bedienoberfläche

  • Flexible Berechnung der Kennzahlen für unterschiedliche Zeitfenster (zyklisch, intervall- oder ereignisgesteuert)

  • Schnelles Erkennen von Schwachstellen im Prozess durch zyklische Kennzahlenberechnung


Nutzen

Mit dem WinCC/PerformanceMonitor Schwachstellen in Produktionsabläufen aufzeigen und Optimierungspotentiale ableiten.

  • Flexibel -  Individuelle Berechnung von anlagenspezifischer Kennzahlen in SIMATIC WinCC

  • Schnell zum Ziel - Geringe Konfigurations- und Einarbeitungszeit durch Integration in WinCC

  • Zusammenhänge herstellen - Kennzahlen im Kontext erkennen z.B. Qualität je Lieferant

  • Optimal informiert  - Analyse der Kennzahlen in WinCC als Balkendiagramm, Gantt-Diagramm oder Tabelle auch über Web

  • Jederzeit alles im Blick - Zielgruppenorientierte Analyseberichten mit dem SIMATIC Information Server

  • Erweiterbar - Hinzufügen von Kennzahlen in bestehenden Anlagen ohne Produktionsausfall

Aufbau und Funktion

Störgrundanalysen geben Aufschluss über die Häufigkeit und Dauer von Maschinen- oder Anlagenstillständen. Entsprechende Anzeigeinstrumente können mühelos in WinCC-Prozessbilder integriert werden.
Die ermittelten Daten geben Aufschluss über die Effektivität einzelner Maschinen und von ganzen Produktionsanlagen.
Durch die Transparenz der Daten ergibt sich die Möglichkeit, auf Fehlverhalten schnell zu reagieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, was wiederum die Maschinenverfügbarkeit erhöht.

  • Gliederung der Produktionsanlage in Equipments, als zentrale Bestandteile für die Auswertungen (Equipment Effizienz)

  • Anwendbar für einzelne Maschinen bis hin zu kompletten Produktionsanlagen

  • Einfache Integration in bestehende WinCC Anlagen

  • Berechnung der Operanden über frei definierbare Formeln aus bereits projektierten WinCC Variablen

  • Zyklische oder ereignisgesteuerte Berechnung von Kennzahlen (KPIs) auf Basis archivierter Operanden

  • Kombination der Kennzahl zu Begleitwerten z.B. verwendetes Material stellt Produktionszusammenhänge her

  • Kennzahlen können bei Bedarf auf WinCC Variablen geschrieben werden (z.B. für Trendanzeige der Kennzahl)

Alle Analyseergebnisse werden in Form von Controls in WinCC-Bilder integriert. Performance- Gantt und Tabellenanzeigen sind in WinCC-Prozessbildern, und auch über den WinCC/WebNavigator verfügbar.
Hierbei werden mehrere unterschiedliche Anzeigeinstrumente unterschieden:

  • Balkendiagramm zur Analyse von Kennzahlen und deren Begleitwerten.

  • Ermittlung der Ursachen (Drilldown) durch Anzeige der Eingangswerte (Operanden).

  • Tabellarische Darstellung aller Operanden (Eingangswerte)

  • Verlaufsdiagramm zeitbasierter Operanden (Ganntdiagramm)

Web-basierte, anwenderspezifische, Berichte mit dem SIMATIC Information Server.

  • Volle Transparenz über den Maschinenpark als Basis zur Optimierung der Anlagenproduktivität

  • Erkennen von Produktionszusammenhängen durch Kombination der Kennzahlen mit Begleitwerten
    z.B. verwendetes Material

  • Berechnung von Ausfallzeiten und Lokalierung der Ursachen

  • Schwachstellenanalyse in Produktionsabläufen

 
Das Basispaket besteht aus der Konfigurationsumgebung, den Laufzeitcontrols (Balken, Gantt, Tabelle) und der Lizenz zur Archivierung von 30 Werten. Die archivierten Werte (Operanden, Kontext) bilden die Basis zur Analyse. Sollen mehr Werte archiviert werden kann die Anzahl in Schritten von 30, 100, 300 oder 1000 Archivwerten (additiv) erhöht werden.

Optimieren Sie Ihre Anlage jetzt und profitieren Sie bis zum 30.9. 2015 vom „WinCC Analyze and Reporting“ Starter Package bestehend aus den Basispaketen WinCC/PerformanceMonitor V7.3 und SIMATIC Information Server 2014.

Securityhinweis

Für den sicheren Betrieb einer Anlage oder Maschine ist es darüber hinaus notwendig, geeignete Schutzmaßnahmen (z.B. Zellenschutzkonzept) zu ergreifen und die Automatisierungs- und Antriebskomponenten in ein ganzheitliches Industrial Security-Konzept der gesamten Anlage oder Maschine zu integrieren, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Dabei sind auch eingesetzte Produkte von anderen Herstellern zu berücksichtigen. Weitergehende Informationen finden Sie unter: http://www.siemens.com/industrialsecurity