SIMATIC ET 200M Interfacemodule

Beschreibung

Über das Interfacemodul wird die ET 200M an das Bussystem angeschlossen – entweder an den bewährten Feldbus PROFIBUS oder an PROFINET, den führenden Industrial Ethernet Standard. Die Interfacemodule sind in Standard- oder fehlersicherer Ausführung erhältlich. Für eine erhöhte Anlagenverfügbarkeit stehen Ihnen redundant einsetzbare Interfacemodule zur Verfügung. Alle Interfacemodule ermöglichen zudem eine kanalgranulare Diagnose.

Nutzen

  • Integrierte Sicherheitstechnik

  • Kanalgenaue Diagnosefunktionen

  • Nutzung von S7-300 Baugruppen


Aufbau und Funktion

Interface Module für PROFIBUS Verbindung

IM 153-1 Standard

Mit der IM153-1 steht eine auf Preis optimierte Variante zur Verfügung, die für die meisten Anwendungen im fertigungstechnischen Umfeld bestens geeignet ist. Sie erlaubt den Einsatz von bis zu 8 S7-300 Peripheriebaugruppen.

IM 153-2 High Feature

Für höhere Anforderungen in der Fertigungstechnik, wie z.B. den Einsatz der F-Technik oder höchste Performance in Verbindung mit Taktsynchronität steht die IM153-2 High Feature zur Verfügung. Diese IM ist auch prädestiniert für den Einsatz mit PCS7 im Bereich fertigungstechnischer Applikationen. Diese IM kann z.B. redundant eingesetzt werden und unterstützt typische Funktionen, wie sie im leittechnischen Bereich benötigt werden. Dazu gehören z.B. die Uhrzeitsynchronisation oder die Zeitstempelung mit einer Genauigkeit von bis zu 1ms.

Interface Module für PROFINET Verbindung

IM 153-4 PN

Die Anschaltung IM 153-4 PN ermöglicht den Anschluss des modularen Peripheriegerätes ET 200M an den Feldbus PROFINET über Kupfer. Sie wickelt die Kommunikation zwischen den Modulen und dem übergeordneten PROFINET I/O-Controller selbständig ab. An die Anschaltung lassen sich bis zu 12 Peripheriebaugruppen aus dem Baugruppenspektrum des Automatisierungssystems S7-300 anschließen. Es gelten keine Steckplatzregeln.

IM 153-4 PN HF
Für die Anschaltung fehlersicherer Peripheriebaugruppen und die Unterstützung intelligenter Feldgeräte (HART) in PROFINET Umgebungen empfiehlt sich die High Feature (HF) Variante des Interface Moduls IM 153 - 4 PN.
Die Funktionalität "Shared Device" ermöglicht es, die Submodule eines IO-Device zwischen verschiedenen IO-Controllern aufzuteilen. Die IM 153-4 PN HF unterstützt das Media Redundancy Protocol (MRP). Redundante Übertragungsstrecken (Ringtopologie) sorgen dafür, dass bei Ausfall einer Übertragungsstrecke ein alternativer Kommunikationsweg zur Verfügung gestellt wird. Ausserdem wird die PROFINET Isochronous Real-Time-Kommunikation (IRT) unterstützt.

Technische Daten

Interface-Module

IM 153-1

IM 153-2 HF

IM 153-4 PN

IM 153-4 PN HF

PROFIBUS

Kupfer

Kupfer

PROFINET

Kupfer

Kupfer

Anzahl Module 

8

12

12

12

Stationsbreite

360 mm

520 mm

520 mm

520 mm

Diagnose

kanalgenau

kanalgenau

kanalgenau

kanalgenau

Uhrzeit-synchronisation

x

Einsatz von FM u. CP

eingeschränkt

x

x

x

Weiterleitung von Parametrierdaten an intelligente Feldgeräte

x (HART)

x (HART)

Anschluss an hochverfügbare
(redundante)
Systeme (S7-400H)

x

Fehlersicherheit (PROFIsafe)

x

x

Taktsynchronität  

x

Elektronisches Typenschild

x

x

x

Firmwareupdate

Bus

Bus / Micro Memory Card

Bus / Micro Memory Card